Biografie

DEUTSCHE FASSUNG


Der niederländische Bariton Robbert Muuse studierte Gesang in Maastricht bei Mya Besselink. Danach studierte er an der Opernschule der Musikhochschule Karlsruhe bei Donald Litaker. Er beteiligte sich an Meisterkurse u.A. bei Sir Thomas Allen, Barbara Bonney, Julius Drake, Robert Holl und Hilde Zadek. Privat arbeitete er mit Jard van Nes, Helmuth Kolvenbach, Sir Thomas Allen und Gerald Finley und Gary Coward. Auch wurde er als Liedsänger ausgebildet in den Liedklassen von Konrad Richter in Stuttgart, und bei Hartmut Höll am Mozarteum Salzburg. Privatunterricht bekam er bei Julius Drake in London, als Duo mit der Pianistin Micha van Weers.

Preisen gewann er, so wie den MeesPierson Award in der renommierten Konzertreihe "Junge Niederländer" im Concertgebouw in Amsterdam; den Publikumspreis und Sonderpreis der RAI beim Int. Liedwettbewerb Seghizzi in Italien. Als Konzertsänger gewann er den 1. Preis der "Erna Spoorenberg Vokalsolisten Präsentation" in den Niederlanden.

Sein Opernrepertoire umfasst Rollen von Barock bis Modern. Mit dem Combattimento Consort Amsterdam dirigiert von Jan Willem de Vriend sang er Pallante in Händels Agrippina (DVD – Challenge Records; Osteuropa Tour). Unter der Leitung von Ed Spanjaard sang er Le Directeur in Poulencs ‘Les Mamelles de Tirésias’. Im 2010 war er zu Gast beim Festival Verbier, wo er in Richard Strauss Salome der 1. Soldat sang unter Valery Gergiev. Vielfältig sang er Dr. Falke in Der Fledermaus, mit dem Flämischen Rundfunkorchester; Orkest van het Oosten; Stadttheater Aussig CZ. Am sonsten sang er Purcells Aeneas, in Phaëton von Lully, von Mozart Guglielmo in Così fan tutte, Allazim in Zaide; von Donizetti Malatesta in Don Pasquale, Escamillo in La Tragédie de Carmen, Sid in Albert Herring (Britten), Förster in Janáčeks Das Schlaue Füchslein, Der Vater in Hänsel und Gretel von Humperdinck.

Daneben ist Robbert Muuse tätig als Konzertsänger. Er hat ein umfangreiches Repertoire aufgebaut: von Bachs Matthäus- und Johannespassion, Weihnachtsoratorium, Hohe Messe, Kantaten; Haydn Die Schöpfung, Jahreszeiten, Brahms Ein Deutsches Requiem, Händels Belshazzar und der Messiah; Mozart Messen; zu Tippetts ‚A Child of our Time‘, Orff Carmina Burana, Goodall ‚Eternal Light‘; Poulenc Le Bal Masqué; Schulhoff Die Wolkenpumpe; Mahler Lieder (mit dem Gelders Orkest Arnheim).

Er sang mit dem Combattimento Consort Amsterdam, Het Nieuw Ensemble, Ives Ensemble, allen Niederländischen regionalen Orchester; Neue Philharmonie Westfalen; Flämisches Rundfunkorchester, Prima la Musica, La Petite Bande (Belgien); Ensemble Pierre Robert (Frankreich), Southbank Sinfonia (London).

Er arbeitete mit Dirigenten Paul Goodwin, Christoph Poppen und Kynan Johns, Frédéric Desenclos, Ed Spanjaard, Enrico Delamboye, Jan Willem de Vriend, Jos van Veldhoven, Jurjen Hempel, Valéry Gergiev und Reinbert de Leeuw.

Als Solist trat er auf im Concertgebouw und dem ‘Muziekgebouw aan het IJ’ in Amsterdam; St. John's Smith Square in London, Paris Cité de la Musique; internationalen Festivals, sowie bei dem Festival Alte Musik Utrecht (Niederlande), in Deutschland bei dem Rheinvokalfestival, MDR-Musiksommer in Weimar; im Frankreich in der Chapelle Royale von Versailles bei l'Automne Musical; La Chaise-Dieu, La Roque d'Anthéron, Festival Baroque de Pontoise, les Académies Bach d'Arques-la-Bataille, Saint Michel-en-Thiérache; in Antwerpen, Brüssel Bozar Festival und London Lufthansa Baroque Festival. Sonst strat er auf in Riga, Israel und Miami (USA).

Seit 1994 konzertiert Robbert Muuse als Duo mit der Pianistin Micha van Weers. Gemeinsam gaben sie Liederabende u.a. im Concertgebouw Amsterdam, in Stuttgart, Karlsruhe, Salzburg und Paris. 2011 erschien ihre erste CD „Songs of Quest and Inspiration“ mit Liedern von Cyril Scott (Ersteinspielungen) und Ralph Vaughan Williams (Challenge Records Int.).

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DD2013-04-05



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Concertfoto - Robbert Muuse

Photo: Merlijn Doomernik

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